Santander-Gruppe ist Gründungsmitglied der Net-Zero Banking Alliance

Die Net-Zero Banking Alliance (NZBA), eine Bankeninitiative für mehr Klimaschutz, wurde von der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEPFI) ins Leben gerufen. 43 Banken weltweit verpflichten sich damit, alle betrieblichen und zurechenbaren Treibhausgasemissionen bis spätestens 2050 auf Netto-Null zu bringen sowie die Wirtschaft beim Übergang zur Netto-Null-Emission zu unterstützen.

(Wien, 26.04.2021) Die Santander-Gruppe ist eines von 43 Gründungsmitgliedern der Net-Zero Banking Alliance (NZBA), die von der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEPFI) als Teil der Glasgow Financial Alliance for Net-Zero (GFANZ) ins Leben gerufen wurde. Die Bankeninitiative hat zum Ziel, den Übergang zu Netto-Null-Emissionen in der Wirtschaft zu unterstützen und die Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens zu beschleunigen.

"Wenn wir die Weltwirtschaft umweltfreundlicher machen wollen, brauchen wir eine wirklich globale Anstrengung – Banken, Unternehmen, Regierungen, Regulierungsbehörden und die Zivilgesellschaft müssen zusammenarbeiten und Tempo machen. Wir bei Santander sind stolz darauf, zu den Gründungsmitgliedern dieser neuen Allianz zu gehören und den Fortschritt in Richtung Netto-Null zu beschleunigen", so Ana Botin, Executive Chairman bei Banco Santander.

Die Mitglieder der NZBA haben sich verpflichtet bis spätestens 2050 alle betrieblichen und zurechenbaren Treibhausgasemissionen aus ihren Kredit- und Investmentportfolios auf Netto-Null zu reduzieren. Darüber hinaus sollen den Kundinnen und Kunden gezielt geeignete Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung gestellt werden, um den Übergang der Wirtschaft zur Netto-Null-Emission zu unterstützen.

Ausstieg aus der Finanzierung von Kraftwerkskohle bis 2030

Die Santander-Gruppe verkündete bereits im Februar 2021 ihr Ziel, bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Darüber hinaus wird die Bank bis 2030 keine Finanzdienstleistungen mehr für Geschäftskunden im Bereich der Stromerzeugung erbringen, bei denen mehr als zehn Prozent des Umsatzes von Kraftwerkskohle abhängt, sowie alle Engagements im Bereich des weltweiten Kraftwerkskohlebergbaus beenden. Zur Unterstützung des grünen Übergangs der Wirtschaft hat sich die internationale Bankengruppe verpflichtet bis 2025 120 Mrd. Euro an grünen Finanzierungen zur Verfügung zu stellen. Im internationalen Fokus der Santander-Gruppe steht außerdem die Entwicklung grüner Produkte wie zum Beispiel grüne Hypotheken, Energieeffizienzkredite, Kredite für die Installation von Solaranlagen, für Elektrofahrzeuge und für eine kohlenstoffarme Landwirtschaft und zusätzliche Dienstleistungen wie Öko-Karten oder Tools zur Messung des CO2-Fußabdrucks, mit denen Kundinnen und Kunden Emissionen ausgleichen können.

Klimaschutz-Engagement in Österreich

In Österreich bietet die Santander Consumer Bank, Teil der spanischen Santander-Gruppe, mit dem Klimatechnologieanbieter Chooose seit 2021 ihren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge unter https://santanderconsumer.chooose.today zu kompensieren. Das Geld fließt in vier international zertifizierte Klimaschutzprojekte: zwei Windkraftprojekte in Costa Rica und Pakistan, ein Wasserkraftprojekt in Indien sowie eine Abfallbehandlungsanlage in Vietnam. Zusätzlich stellt die Bank den Klimaschutzinitiativen jährlich 20.000 Euro zur CO2-Reduktion zur Verfügung.

Weitere Informationen:

  1. Hintergrunddokument zur Glasgow Financial Alliance for Net Zero (GFANZ)
  2. Net Zero Banking Alliance des UN Environmental Programme Finance Initiative

Über die Santander Consumer Bank

Die Santander Consumer Bank GmbH ist eine österreichische Spezialbank für Konsumfinanzierung mit Sitz in Wien. Zum Produktportfolio gehören Barkredite, Teilzahlungen, CashCards, Kfz-Kredite, Leasing und Versicherungen. Im Sparbereich bietet sie online Tages- und Festgeldkonten an. In Österreich ist die Bank mit über 2.600 Partnern im Kfz- und Einzelhandel der größte herstellerunabhängige Finanzierer von Autos, Motorrädern und Konsumgütern. Per Ende 2020 beschäftigt die Santander Consumer Bank über 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betreibt 29 Filialen sowie ein Kundenservice-Center in Eisenstadt. Mehr als 390.000 Kundenverträge werden in Österreich betreut. Das Finanzinstitut hat eine österreichische Banklizenz und unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung.

Die Santander Consumer Bank in Österreich ist Teil der Banco Santander (SAN SM, STD US, BNC LN), einer führenden Bankengruppe für Privat- und Geschäftskunden mit Sitz in Spanien. Mit Präsenzen in zehn Kernmärkten in Europa und Amerika ist Banco Santander gemessen an der Marktkapitalisierung eine der größten Banken weltweit. Per Ende 2020 beschäftigt das Institut 191.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreut 148 Millionen Kundinnen und Kunden.

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